Blockaden

Was sind Blockaden?

In der Evolutionspädagogik® sprechen wir immer dann von Blockaden, wenn die im Gehirn angelegten Fähigkeiten nicht abgerufen werden können. Dies entsteht entweder durch nicht erfahrene Entwicklungsschritte in der Kindheit oder durch negative Erfahrungen.

Bereits mit der Schwangerschaft speichert unser Gehirn alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, ab. An viele Erlebnisse und Erfahrungen können wir uns nicht mehr erinnern, im Unterbewusstsein sind jedoch alle positiven und negativen Erinnerungen abgespeichert. 

Durch negative Erfahrungen wie Alltagsstress, Misserfolge und Überforderung können Blockaden entstehen. Der gestresste Mensch kann nicht auf sein komplettes Potenzial zurückgreifen. Er hat keinen Zugriff auf sein bewusstes Denken und reagiert unbewusst, aus dem Reflex heraus. Dieses Verhalten hat schon vor über Tausenden  Jahren für das Überleben gesorgt. Es stehen ihm drei Verhaltensweisen zur Verfügung: Kämpfen (Aggression) Flüchten (allem aus dem Weg gehen) und tot stellen (sich zurückziehen, wegträumen). 

Da unser Gehirn ein Leben lang formbar ist, können neuronale Vernetzungen über verschiedene Bewegungsübungen aufgebaut und aktiviert werden! Denn wenn erkannt wird, auf welcher Entwicklungsstufe die Blockade liegt, kann das Verhalten des Menschen verstanden werden. Mit gezielten Bewegungsangeboten stehen wieder neue Denk- und Verhaltensmöglichkeiten zur Verfügung und stressfreies Lernen wird möglich.

 

              

Was sind Lernblockaden?

"Ich kann mich nicht konzentrieren", "Ich vergesse schnell, was ich gelernt habe" oder "Ich habe Angst zu versagen" sind typische Aussagen von Menschen mit Lernblockaden. Durch negative Erfahrungen wie Alltagsstress, Misserfolge und Überforderungen können Blockaden entstehen.

Eindeutige Lernblockaden können sich zum Beispiel durch eine Lese-, Schreib- oder Rechenstörung, Konzentrationsschwierigkeiten, Angst, Ausgrenzung, Frust und mangelndes Selbstvertrauen zeigen. Es zeigen sich immer mehr Lern- und Verhaltensschwierigkeiten. Immer häufiger werden Diagnosen wie ADS, ADHS, Legasthenie und Dyskalkulie gestellt.

Schule und Alltag sind daher für viele Menschen mit Stress verbunden. Klares und strukturiertes Denken unter Stress und Druck ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Das Gehirn schaltet ab.

"Lernen hat mit Bewegung 
zu tun.
Dreidimensionales Denken erfordert
dreidimensionales
Bewegen."
 - Ludwig Koneberg -

Die drei Dimensionen des Denkens

Rechts/Links - Gleichgewicht 
Hier entsteht die Entwicklung der Zusammenarbeit beider Gehirnhälften. Dies ist wichtig für z. B. Lesen, Schreiben und die Schrift. 

Oben/Unten - Gefühl 
Dies fördert den Energiehaushalt, um die Verstands- und Gefühlsebene ins Gleichgewicht zu bringen.

Vorn/Hinten - Wechsel
Entwicklung von Ausgeglichenheit im Denken, damit Konzentration und Entspannung richtig eingesetzt werden kann.

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